{"id":246,"date":"2024-04-24T19:36:43","date_gmt":"2024-04-24T19:36:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaiascall.com\/?p=246"},"modified":"2026-04-06T09:08:17","modified_gmt":"2026-04-06T09:08:17","slug":"was-ist-sinnlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gaiascall.com\/index.php\/2024\/04\/24\/was-ist-sinnlichkeit\/","title":{"rendered":"Was ist Sinnlichkeit? Und warum halte ich es f\u00fcr sinnvoll, sinnlich zu tanzen?"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section\"><div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row\"><div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\"><div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><h2>Sinnlichkeit und Genuss<\/h2>\n<p><span>Sinnlichkeit ist f\u00fcr mich die F\u00e4higkeit \u00fcber unsere Sinne sowohl zu f\u00fchlen, als auch uns auszudr\u00fccken. Sinnlichkeit ist somit die Voraussetzung f\u00fcr die F\u00e4higkeit zu genie\u00dfen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Mit Genuss meine ich nicht unbedingt sexuellen oder ekstatischen Genuss. Ich meine damit einfach das, was sich <i>gut<\/i> <i>anf\u00fchlt<\/i>.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<h2>Die F\u00e4higkeit zu Sp\u00fcren<\/h2>\n<p><span>Das setzt aber voraus, dass ich \u00fcberhaupt sp\u00fcre, wie ich mich grade f\u00fchle. Erst dann kann ich mich im zweiten Schritt daran orientieren, was ich jetzt br\u00e4uchte, um mich <i>gut<\/i> zu f\u00fchlen. Das k\u00f6nnen manchmal die kleinsten Dinge sein, wie eine einfache \u00c4nderung meiner K\u00f6rperhaltung, ein Schluck Wasser, ein tiefer Atemzug oder ein kleiner Stretch. Das meine ich mit Genuss.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Dieser Genuss ist in jeder Sekunde f\u00fcr uns zug\u00e4nglich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Wenn wir uns die Zeit daf\u00fcr nehmen wahrzunehmen, was wir br\u00e4uchten, um uns gut zu f\u00fchlen, basierend auf dem, was grade <i>ist<\/i>.<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Und genau darum geht\u2019s: Zu <i>sp\u00fcren<\/i>, was <i>jetzt<\/i> <i>grade<\/i> <i>lebendig<\/i> ist.<\/span><\/p>\n<h2>Sp\u00fcren als Grundbed\u00fcrfnis<\/h2>\n<p><span>Sp\u00fcren, ber\u00fchren, in Kontakt treten, in Beziehung gehen mit all dem was jetzt grade ist. Das ist unser aller Grundbed\u00fcrfnis. Sowohl physisch als auch emotional und spirituell; sowohl in intra-psychisch (mit mir) als auch inter-psychisch (mit anderen).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Wir sind nun mal soziale Wesen. Das zeigt auch die Forschung in der Psychotherapie, die ergab, dass einer der wichtigsten sogenannten aspezifischen Faktoren (unabh\u00e4ngig von unterschiedlichen Therapieformen und -methoden) f\u00fcr eine erfolgreiche Therapie die therapeutische Beziehung ist. Denn Wunden entstehen in Beziehungen. Das hei\u00dft, dass Beziehungen der Ort sind, an dem sie am besten heilen k\u00f6nnen. Das gilt auch f\u00fcr die Beziehung zu mir selbst, bzw. meinen verschiedenen \"Anteilen\"\u2026<\/span><\/p>\n<h2>Verbundenheit mit dem Ganzen<\/h2>\n<p><span>Vielleicht ist dieses Grundbed\u00fcrfnis darauf zur\u00fcckf\u00fchren, dass wir darauf programmiert sind, unsere Verbundenheit mit dem Ganzen, dem Organismus der Existenz zu sp\u00fcren und unsere daraus resultierende Vollkommenheit zu erkennen. Der Ph\u00e4nomenologe Merleau-Ponty (1962) veranschaulicht dieses Bild, in dem er unseren K\u00f6rper in der Welt mit dem Herzen in einem Lebewesen vergleicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Und wie sp\u00fcren wir diese Verbundenheit zwischen uns und dem Rest der Existenz? \u00dcber unsere Sinne.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Durch unsere Wahrnehmung (welche <i>immer<\/i> verk\u00f6rpert ist - die k\u00fcnstliche Trennung von K\u00f6rper und Geist entstammt der dualistischen Pr\u00e4gung unserer Gesellschaft, siehe unten) entsteht eine innige, k\u00f6rperliche Verbundenheit mit der Welt, die uns unausweichlich in eine lebhafte, fortw\u00e4hrende Beziehung mit ihr einbindet, selbst wenn wir uns dessen nicht bewusst sind (Grear, 2011).<\/span><\/p>\n<p><span>Dies l\u00e4sst sich am Bild des neugeborenen Kindes verdeutlichen: Im Bauch der Mutter sind wir noch eins mit ihrem K\u00f6rper. Durch die Geburt erleben wir eine Trennung. Die Haut des Babies definiert den neu geborenen K\u00f6rper und \"grenzt\" ihn somit von dem der Mutter ab (definieren = begrenzen auf Latein). Grenzen sind aber auch der Ort an dem wir in Kontakt treten. Die Haut, ebenso wie alle anderen Sinnesorgane, werden somit also zur Kontaktstellen zum Leben, zum Tor zur Welt. In anderen Worten: \"Our sensuality is how we make sense of reality\" (Desilets, o.D.).<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Wenn Sp\u00fcren also so fundamental f\u00fcr uns ist, warum tun wir es nicht einfach?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<h2>Warum wir nicht sp\u00fcren<\/h2>\n<p><span>\u2026Weil in unserer schnelllebigen, verkopften, patriarchalen und kapitalistischen Gesellschaft das Gegenprogramm abl\u00e4uft: Anstatt dazu einzuladen, innezuhalten, um zu sp\u00fcren was ist, werden wir durch Reiz\u00fcberflutung bet\u00e4ubt und von unserem Grundbed\u00fcrfnis entkoppelt; mit dem Resultat, dass wir es externalisieren. Soll hei\u00dfen: Wir versuchen, unser unterliegendes Bed\u00fcrfnis durch andere Dinge zu stillen - haupts\u00e4chlich Konsum und Leistung, frei nach dem Motto \"harder-better-faster-stronger\".<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Achtsamer Genuss (im oben genannten Sinne) entartet somit zu impulsivem, exzessivem oder gar suchthaftem Konsum (von bspw. Essen, Sex, Substanzen, Likes\u2026) und unser Selbstwertgef\u00fchl - und damit unsere Existenzberechtigung - bindet sich an die Bedingung, immer mehr zu leisten. Die daraus resultierende Leistungs- und Konsumgesellschaft profitiert nat\u00fcrlich enorm von dieser Dynamik. Andernfalls w\u00fcrden wir ja wahrscheinlich \"einfach\" in direktem Kontakt mit unseren Bed\u00fcrfnissen leben, das volle Potential unserer F\u00e4higkeit zu genie\u00dfen auskosten und unseren bedingungslosen Wert erkennen - und daf\u00fcr nichts \u00dcberfl\u00fcssiges mehr kaufen m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<h2>Das Ergebnis: Disembodiment<\/h2>\n<p><span>Der Grund f\u00fcr dieses \u201cDisembodiment\u201d - die Entkopplung von unserem Grundbed\u00fcrfnis, unseren Sinnen und unserer F\u00e4higkeit wirklich zu genie\u00dfen - liegt aber tiefer, als nur im Kapitalismus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Sie hat ihren Ursprung in der tiefen Spaltung unserer westlichen dualistischen Gesellschaft.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Dualismus ist das Gegenteil von Monismus oder Einheit - eine Spaltung also, bei der ein Ganzes in unterschiedlich gewertete Teile getrennt wird: in \u00fcber- und untergeordnete Segmente.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Im bisher er\u00f6rterten Kontext bezieht sich diese Spaltung auf die, zwischen K\u00f6rper und Geist. Diese ist verewigt im ber\u00fchmten Zitat \"Cogito ergo sum\" - \"Ich denke, also bin ich\" von Descartes (1641, zitiert nach Grear, 2011). Der menschliche Geist bzw. die Vernunft (Res Cogitans) wird als die Essenz des Menschen und als unabh\u00e4ngig vom K\u00f6rper betrachtet (Res Extensa). Letzterer dient in dieser Anschauung nur als Objekt, welches vom Geist kontrolliert, dominiert und letztendlich \u00fcberwunden werden soll (Grear, 2011; Wilde, 2003).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333; font-size: 26px;\">Spaltung in unserer Gesellschaft<\/span><\/p>\n<p><span>Das Prinzip dieser Spaltung findet sich in unserer Gesellschaft analog auf verschiedensten Ebenen wieder: Es zeigt sich nicht nur auf individueller Ebene, in der Spaltung zwischen K\u00f6rper und Geist, sondern auch in einer Diskrepanz in der gesellschaftlichen Bewertung von bestimmten Werten oder Eigenschaften. Beispielsweise werden Argumente, die auf Rationalit\u00e4t, Logik und Vernunft basieren, st\u00e4rker gewertet als solche, die auf Emotion, Intuition und Sinnlichkeit beruhen. Ebenso verh\u00e4lt es sich mit Dominanz und Kontrolle (\"Power over\", oder die <i>Macht der Klinge, die Leben nimmt<\/i> [Eisler, 1987]) versus Gemeinschaftssinn, Empathie oder Toleranz<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>(\"Power with\", oder die <i>Macht des Kelches, der Leben<\/i> <i>schenkt<\/i> [Eisler, 1987]).<\/span><\/p>\n<h2>Die Menschheit als \"Kr\u00f6nung der Sch\u00f6pfung\" - und dessen Konsequenzen<\/h2>\n<p><span>Au\u00dferdem zeigt sich das Prinzip der dualistischen Spaltung in unserem Verst\u00e4ndnis der Gesellschaft bzw. Menschheit als \u201cKr\u00f6nung der Sch\u00f6pfung\u201d, welche \u00fcber der Natur steht und diese daher als Ressource ausbeuten darf, anstatt sich als organischen Teil des \u00d6kosystems zu verstehen (Analog zum oben beschriebenen Verh\u00e4ltnis zwischen K\u00f6rper und Geist nach Descartes) - mit dem Resultat der Klimakrise, in der wir uns nun befinden.<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Es zeigt sich interessanterweise auch in der Religion: W\u00e4hrend in indigenen Kulturen h\u00e4ufig in Einklang mit der Natur gelebt und \"Mutter Erde\" - also all das, was <i>hier und jetzt lebendig<\/i> ist - als g\u00f6ttlich verehrt wird, wird in den abrahamitischen Religionen ein Gott Vater im Himmel angebetet, welcher uns das ewige Leben <i>nach<\/i> dem s\u00fcndhaften Leben im Hier und Jetzt verspricht.<\/span><\/p>\n<h2>Das Patriarchat<\/h2>\n<p><span>Zu guter Letzt werden diese Dichotomien dann auch noch bin\u00e4r gegendert, sprich Mann und Frau zugeordnet: All das, was bisher als \u00fcbergeordnet erl\u00e4utert wurde, wird dem m\u00e4nnlichen Geschlecht zugeordnet und vice versa. Und das zeigt sich letztendlich in der patriarchalen Struktur von \u201cdominierenden M\u00e4nnern\u201d und \u201cunterdr\u00fcckten Frauen\" und anderen Minderheiten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Die dualistische Konditionierung in unserer westlich gepr\u00e4gten Gesellschaft ist also extrem tief und vielschichtig. Und entsprechend fallen die H\u00fcrden aus denen wir begegnen, wenn wir versuchen, unser Grundbed\u00fcrfnis zu stillen: Zu f\u00fchlen, was jetzt grade ist\u2026<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<h2>Taubheit<\/h2>\n<p><span>Doch neben den gesellschaftlichen Begebenheiten, die zu unserer kollektiven Taubheit f\u00fchrten, besteht eine weitere Herausforderung in der Natur der Taubheit selbst. Taub zu sein, bedeutet, nichts zu sp\u00fcren. Und wann benutzen wir Bet\u00e4ubungsmittel? Wenn wir einen <i>Schmerz<\/i> nicht sp\u00fcren wollen. In dem Moment, wo eine Bet\u00e4ubung nachl\u00e4sst, fangen wir also an zu sp\u00fcren, was wir nicht unbedingt sp\u00fcren wollten. Denn wir neigen dazu, das Er-\/Leben selbst dualistisch zu bewerten in positive bzw. lebenswerte Gef\u00fchle und negative bzw. nicht lebenswerte Gef\u00fchle.<\/span><\/p>\n<p><span>Bei traumatischen Erfahrungen kann Bet\u00e4ubung sehr sinnvoll sein, da das negative Erlebnis zu stark und zu pl\u00f6tzlich ist, um es verdauen und integrieren zu k\u00f6nnen. In akuten Situationen kann Bet\u00e4ubung also eine Coping-Strategie darstellen - langfristig muss die Wunde aber heilen (verdaut und integriert werden), da der Preis der Bet\u00e4ubung zu hoch ist: Wir k\u00f6nnen nicht selektieren, welche Emotionen wir nicht f\u00fchlen wollen und sagen somit der gesamten Bandbreite von Wahrnehmungen ab.<\/span><\/p>\n<h2>Leben ist alles das, was jetzt lebendig ist<\/h2>\n<p><span>Und hieraus l\u00e4sst sich die wahrscheinlich tiefste Implikation einer non-dualistischen Weltanschauung ableiten: Leben ist <i>alles das, was jetzt lebendig ist<\/i> - jenseits von Gut und B\u00f6se, Angenehm oder Unangenehm; es besteht aus Schmerz und Genuss, Freude und Trauer, Leben und Tod. Wenn wir einen Aspekt der Erfahrungen ausklammern, beschneiden wir uns gleichzeitig auch in allen anderen und somit in unserer Lebendigkeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Und darum geht es - um Lebendigkeit. Nun also die \u00dcberleitung zum Tanz, zum sinnlichen Tanz.<\/span><\/p>\n<h2>Sinnlichkeit: Genuss durch Gef\u00fchl und Ausdruck<\/h2>\n<p><span>Wie anfangs eingeleitet, verstehe ich Sinnlichkeit als die Fusion aus genussvollem F\u00fchlen und seinem Ausdruck. Und wie lie\u00dfe sie sich besser verk\u00f6rpern als im sinnlichen Tanz?<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Durch ihn k\u00f6nnen wir wir sowohl \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse sp\u00fcren (zB. Musik oder den K\u00f6rper einer anderen Person), als auch innere, indem wir den <i>khinesthetic Pleasure<\/i> fokussieren, den Genuss, der durch die Wahrnehmung unseres sich bewegenden K\u00f6rpers entsteht; und diesen k\u00f6nnen wir durch Bewegung ausdr\u00fccken und kommunizieren - wiederum sowohl mit dem Innen (meinem K\u00f6rper), als auch mit dem Au\u00dfen und somit durch R\u00fcckkopplung das Erlebnis verst\u00e4rken.<\/span><\/p>\n<h2>Die Heilige und die Hure<\/h2>\n<p><span>Jetzt wird\u2019s nur leider noch komplexer: Sinnlichkeit hat nat\u00fcrlich auch eine sexuelle Komponente. Und Sexualit\u00e4t unterliegt in der westlich gepr\u00e4gten Gesellschaft ebenfalls derselben dualistischen Spaltung und wird daher als \"niederer Trieb\", als inherent unvereinbar mit Spiritualit\u00e4t und den \"h\u00f6heren Sinnen\" verstanden.<\/span><\/p>\n<p><span>Und selbst wenn sich das Tabu um Sexualit\u00e4t heutzutage vermeintlich lockert, zeigt es sich immer noch besonders in Bezug auf Frauen in Form einer tief verankerten Doppelmoral, n\u00e4mlich dem Madonna-Hure-Komplex: Aus dieser verzerrten Perspektive ist eine Frau <i>entweder<\/i> eine intelligente, keusche und \u201cehrbare\u201d Frau, <i>oder<\/i> eine laszive, erotische, \u201cbillige\u201d Hure - sie kann nicht beides gleichzeitig sein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Und obwohl einige von uns diesen Glaubenssatz auf individueller Ebene m\u00f6glicherweise schon \u00fcberwunden haben, ist er in den Tiefen des kollektiven Unbewussten noch immer fest verankert.<\/span><\/p>\n<h2>Feminismus und Emanzipation<\/h2>\n<p><span>Dieser kulturellen Pr\u00e4gung, welche die Integration und Freiheit unserer Sexualit\u00e4t (zB. durch sinnliches Tanzen) besonders f\u00fcr Frauen behindert, f\u00fcgt sich eine weitere hinzu\u2026<\/span><\/p>\n<p><span>W\u00e4hrend der Feminismus im Allgemeinen indiskutabel fundamental f\u00fcr die Genesung unserer gespaltenen und kranken (patriarchalen) Gesellschaft ist (Eisler, 1980), beinhaltet er dennoch auch Str\u00f6mungen, welche aus sexologischer und ganzheitlicher Perspektive nicht f\u00f6rderlich f\u00fcr die Emanzipation der Frau sind. Ich meine eine feministische Perspektive, welche - im Gegensatz zu anderen ebenfalls feministischen Standpunkten - sinnliches Tanzen als reine Selbstobjektivierung der Frau und einzig dem <i>Male-Gaze<\/i>, dem Blick des Mannes dienende Praxis versteht. Aus diesem Blickwinkel stellt sinnlicher Tanz also eine absolute Aufrechterhaltung der Unterdr\u00fcckung der Frau dar (Gill, 2007).<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Und mit Sicherheit ist das <i>zum Teil<\/i> auch wahr, denn wir leben nun mal in einer Gesellschaft, in der Frauen dazu konditioniert wurden, sich und ihren Wert \u00fcber ihr Aussehen und ihre Begehrlichkeit zu definieren.<\/span><\/p>\n<p><span>Aber was ist mit dem <i>anderen Teil<\/i>? Dem, bei dem die Frau <i>selbst<\/i> durch sinnliches Tanzen Genuss erlebt? Der wird bei einer solch absoluten (schwarz-wei\u00dfen) Verteilung dabei v\u00f6llig ausgeklammert. Ganz abgesehen davon, dass aus sexologischer Perspektive, sich selbst erotisieren zu k\u00f6nnen, wozu eben auch geh\u00f6rt, sich selbst als sexuell begehrliches Objekt des Gegen\u00fcbers wahrzunehmen, ein fundamentaler Bestandteil des sexuellen Selbstbewusstseins ist - unabh\u00e4ngig vom Geschlecht (Sexocorporel\u2026).<\/span><\/p>\n<h2>\"Billig\" UND empowert<\/h2>\n<p><span>Aus dieser Perspektive nimmt eine solche absolute und verurteilende Position innerhalb des Feminismus \u00fcberspitzt gesagt also eine \u00e4hnliche Struktur an, wie diejenige, die sie bek\u00e4mpfen m\u00f6chte: eine dualistische. Drastisch formuliert besteht der einzige Unterschied zum Madonna-Hure-Komplex darin, dass die Adjektive \"ehrbar\" und \"billig\" mit \"empowert\" und \"selbstobjektivizierend\" ersetzt werden.<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Ganzheitlich betrachtet sind wir aber nun mal nicht schwarz-wei\u00df. In uns koexistieren viele Normen, Sehns\u00fcchte, Anspr\u00fcche, W\u00fcnsche, Pr\u00e4gungen, Gef\u00fchle, Konditionierungen und Bed\u00fcrfnisse gleichzeitig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Das soll nicht bedeuten, dass wir unsere sch\u00e4dlichen Pr\u00e4gungen (bspw. die der Frau, sich und ihren Wert \u00fcber ihr Aussehen und ihre Begehrlichkeit zu definieren und sinnlichen Tanz daf\u00fcr zu instrumentalisieren) nicht kritisch hinterfragen und bearbeiten m\u00fcssen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Ganz im Gegenteil.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Ich glaube, dass es sowohl f\u00fcr unsere individuelle, als auch unsere kollektiv-gesellschaftliche Gesundheit (vielleicht sogar f\u00fcr das \u00dcberleben unserer Spezies) fundamental ist, dass wir uns mit den Antriebskr\u00e4ften auseinanderzusetzen, die ihnen zu Grunde liegen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<h2>Der Ausweg<\/h2>\n<p><span>Ich schlage aber einen anderen Weg daf\u00fcr vor: Anstatt durch dualistische Verurteilung <i>gegen <\/i>etwas zu k\u00e4mpfen (zB. das Patriarchat), sollten wir durch Integration <i>f\u00fcr<\/i> etwas k\u00e4mpfen (zB. Empowerment der Frau).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Anders ausgedr\u00fcckt ist es sinnvoller, die verschiedenen Facetten als Teil eines vielschichtigen Ganzen zu integrieren, anstatt ein Gesamtbild aufgrund einzelner negativ bewerteter Aspekte zu verurteilen und dadurch auch die potenziellen Ressourcen abzulehnen. Auf diese Weise wird der Zugang zu den positiven Aspekten nicht verwehrt und die \"negativen\" Einfl\u00fcsse k\u00f6nnen durch Akzeptanz an Milde gewinnen und heilen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<h2>Die tanzende Frau<\/h2>\n<p><span>Auf das Beispiel der sinnlich tanzenden Frau \u00fcbertragen, bedeutet dies, dass wir das moralische Korsett (<i>entweder <\/i>\"ehrbahr\" bzw. \"empowert\" <i>oder<\/i> \"billig\" bzw. \"selbstobjektivizierend\") lockern und ihr erlauben, die verk\u00f6rperte Wahrnehmung f\u00fcr die gesamte F\u00fclle und Tiefe, dessen <i>was grade lebendig ist,<\/i> zu st\u00e4rken und somit Zugang zur weit untersch\u00e4tzten Ressource des Genusses zu finden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Auf diese Ressource bezieht sich auch die Amerikanische Feministin Audre Lorde in ihrem Essay \"The Uses of the Erotic - The Erotic as Power\" (1984) und beschreibt sie als die F\u00e4higkeit, die \"F\u00fclle der [...] Tiefe des Gef\u00fchls\" zu erleben (Lorde 1984, S. 88), was zu tiefer Zufriedenheit, Erf\u00fcllung und Lebensfreude f\u00fchre.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>In ihrem Essay erl\u00e4utert sie auch, wie das Patriarchat - wie jede andere Form der Unterdr\u00fcckung - die eigene Machtposition aufrecht erh\u00e4lt, indem diejenigen Quellen der Kraft und potenziellen Ver\u00e4nderung innerhalb der Kultur der Unterdr\u00fcckten unterbunden werden - in diesem Kontext die Ressource der Erotik und Sinnlichkeit:<\/span><span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><span><em>\u201cIn order to perpetuate itself, every oppression must corrupt or distort those <\/em><em>various sources of power within the culture of the oppressed that can provide energy for change. <\/em><em>For women, this has meant a suppression of the erotic as a considered source of power and information within our lives\u201d<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span>(Lorde, 1984, S. 88).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h2 style=\"text-align: right;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: right;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Von Dualit\u00e4t zu Integration<\/h2>\n<p><span>Und vielleicht werden wir lange brauchen oder es gar niemals erreichen, alle destruktiven gesellschaftlichen Konditionierungen abzulegen. Aber vielleicht k\u00f6nnen wir auf dem Weg dorthin lernen, mit ihnen zu leben, w\u00e4hrend wir <i>gleichzeitig<\/i> mit Hilfe der Ressource des Genusses bzw. der Sinnlichkeit oder Erotik - zum Beispiel in Form von sinnlichem Tanz und <i>khinestetic Pleasure - <\/i>f\u00fcr mehr echte Gleichberechtigung k\u00e4mpfen.<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>Dadurch verk\u00f6rpern wir mit unserem Sein die \u00dcberwindung der dualistischen Konditionierung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Mit diesem <i>embodied activism<\/i>, der auf der allerintimsten Ebene beginnt und sich durch limbische Resonanz wie ein Fl\u00e4chenbrand ausbreitet, k\u00f6nnen wir von innen heraus einen Beitrag f\u00fcr eine Welt mit mehr Gleichgewicht und Ganzheitlichkeit leisten.<\/span><span><\/span><\/p>\n<p><span>- In diesem Sinne halte ich es f\u00fcr <i>sinn<\/i>voll, sinnlich zu tanzen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p><span>Desilets, Saida (o. D.). Three Keys to living a daring life. https:\/\/dareyourdesire.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Daring-Guidebook.pdf<\/span><\/p>\n<p><span>Gill, Rosalind. 2007. Post-feminism media culture: Elements of a sensibility. <i>European Journal of Cultural Studies 10<\/i>(2), 147\u2013166. https:\/\/doi.org\/ 10.1177\/1367549407075898<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Grear, A. (2011). The vulnerable living order: human rights and the environment in a critical and philosophical perspective. <i>Journal of Human Rights and the Environment<\/i>, <i>2<\/i>(1), 23-44. https:\/\/doi.org\/10.4337\/jhre.2011.01.02<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Lorde, A. (1984). The Uses of the Erotic - The Erotic as Power. In Lovaas, K. E., &amp; Jenkins, M. M. (Eds.). (2007). <i>Sexualities and communication in everyday life: A reader <\/i>(pp. 87-91). Sage.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Wilde, M. H. (2003). 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